Das Kulturerbe Andalusiens

Als eines der spannendsten Reiseziele in Spanien gilt die Region Andalusien. Die Herrschaft der Mauren im Mittelalter sorgte für einen intensiven Austausch zwischen der abendländischen und der islamischen Kultur. Während dieser Zeit entstanden beeindruckende Meisterwerke der maurischen Architektur. Viele dieser Zeugnisse laden bis heute dazu ein, eine andere Welt kennen zu lernen und stehen mit auf der UNESCO-Liste für das Welterbe der Menschheit.

Die andalusische Stadt Sevilla lädt mit ihrem Gassen-Labyrinth zu romantischen Stadtspaziergängen ein, auf denen sie mit der Kathedrale, der Palast Alcázar und dem Archivo de Indias drei bemerkenswerte Welterbestätten bestaunen können. Weiden Sie Ihre Augen an den prachtvollen Sälen und Gärten der im maurischen Stil erbauten Festung Alcázar. Das in der ehemaligen Börse von Sevilla untergebrachte Archivo General de Indias beherbergt die Dokumente aus den einstigen Kolonien Spaniens.

Eine weitere bedeutende Stätte des spanischen UNESCO-Welterbes stellt die Altstadt Cordoba dar, die mit ihren einzigartigen Kulturschätzen bereits seit 1984 auf der UNESCO-Welterbeliste geführt wird. Ihr architektonisches Ensemble umfasst dabei sämtliche Epochen. Heraus stechen insbesondere die Römische Brücke, die Mezquita-Catedral, das Schloss Alcázar de los Reyes Cristianos sowie zahlreiche historische Stadtpaläste hervor.

Granada ist die dritte Stadt in Andalusien, die auf keiner Rundreise fehlen sollte. Ihre wichtigste Sehenswürdigkeit stellt die maurische Festung Alhambra, eines der imposantesten Meisterwerke der islamischen Baukunst dar. Unmittelbar darüber befindet sich der Generalife-Palast, der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört.

Zu den weniger bekannten UNESCO-Welterbestätten Andalusiens gehören schließlich der Nationalpark Donana sowie die prähistorischen Felsritzungen in Siega Verde, die sie beide auf Wanderungen entdecken können.